Tolle Blumenbilder im Bürgerhaus der Gemeinde Großefehn
Förderverein der KGS kümmert sich um das Brautpfadlegen

Eine Ausstellung zum alten ostfriesischen Brauch des Brautpfadlegens wurde am Sonntagnachmittag im Bürgerhaus der Gemeinde Großefehn eröffnet. Der Förderkreis der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Großefehn zeigt 38 Großfotos der schönsten Brautpfade der Gemeinde und informiert mit Texten über die Hintergründe des Brauchs. Der Verein hatte den Brauch vor 36 Jahren wiederbelebt und betreut ihn organisatorisch. Schülerinnen und Schüler der vierten bis siebten Klassen und weitere außer Konkurrenz nehmen alljährlich an dem Wettbewerb um das schönste Blumenbild teil.


Das Foto oben zeigt die drei Initiatoren des 36 Jahre alten Großefehner Brautpfadlegens Lisa Buß, Focke Focken und Helga Assing sowie die Vereinsvorsitzende Monika Peters und den Fotografen der Brautpfadbilder, Edgar Sager (v.lks.) Unten: Esther Harms am Flügel.

Bürgermeister Olaf Meinen (parteilos) freute sich während seiner Begrüßung der 30 geladenen Gäste erfreut über "das überaus bunte Gesamtbild" der Großfotos im Foyer des Rathauses. Vereinsvorsitzende Monika Peters blickte auf die Geschichte des Großefehner Brautpfadlegens zurück. Brunhilde Weers und Gertrud Meinen aus Timmel erzählten von ihren Kindheitserinnerung: Damals habe man sogar unterrichtsfrei gehabt, damit die Kinder vor der Schule einen schönen Brautpfad legten. Die 13-jährige Esther Harms, Schülerin der Klasse 8G2 der KGS, begleitete die Eröffnung musikalisch am Flügel mit Werken von Beethoven und Mozart. Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen. Danach wird sie in der KGS Großefehn anlässlich des Tages der offenen Tür zu besichtigen sein, bevor sie im Juni in das Haus des Gastes in Timmel umzieht.

 

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