Polnische Schüler besuchten die Emder Kunsthalle
Gymnasiasten aus Kostrzyn an der KGS Großefehn zu Gast

Großefehn - Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Großefehn hatte in der vergangenen Woche Besuch aus Polen. Es handelte sich dabei um einen Schüleraustausch von Achtklässlern des Gymnasialzweigs, der schon Tradition hat. Schüler und Lehrer aus der polnischen Stadt Kostrzyn, die in der Nähe von Poznan (Posen) liegt, erlebten ein buntes Programm.

Zum Europarats-Gymnasium in Kostrzyn haben die Fehntjer seit sieben Jahren Kontakt. Die Didaktische Leiterin, Rita Cierpka-Gröger, hatte diesmal das Programm organisiert. „Unsere Schüler werden im kommenden Frühjahr zum Gegenbesuch dorthin fahren“, sagte Cierpka-Gröger. Der Austausch wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk und dem Förderkreis der KGS Großefehn unterstützt.


Schüler aus Polen, deren Gastgeber und Lehrer zu Besuch im Rathaus bei Bürgermeister Meinen (re.)

Nach 13-stündiger Anreise und der Unterbringung bei den Gasteltern wurde die Gruppe vom Großefehner Bürgermeister Olaf Meinen im Rathaus empfangen. Eine Großefehn-Rallye sowie ein Sportnachmittag in der KGS-Halle schlossen sich an.Ein Höhepunkt war am Dienstag der Besuch der Kunsthalle Emden. Neben einer Führung durch die aktuelle Ausstellung bekamen die deutschen und polnischen Schüler Gelegenheit, bei einem Workshop zum Thema „Fantasie-Reise“ mitzumachen. Allerdings bestand dieser Austausch nicht nur aus Spiel und Spaß. Die Achtklässler arbeiteten unter anderem zwei Tage lang an einem Projekt, das beim Abschlussabend mit Gasteltern in der Mensa der KGS vorgestellt wurde.

Die Schulen aus Großefehn und Kostrzyn arbeiten schon einige Zeit zusammen, zum Beispiel beim von der Europäischen Union geförderten Comenius-Projekt, das über drei Jahre lief und den Umweltschutz zum Thema hatte.

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