Schule fördert Berufsorientierung
KGS Großefehn erhielt für gute Arbeit Gütesiegel „Startklar für den Beruf“

Großefehn. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Großefehn hat das Gütesiegel „Startklar in den Beruf“ erhalten. Sie wurde von der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems für ihre erfolgreichen Angebote im Bereich der Berufsorientierung ausgezeichnet. Die Urkunde ist bis 2017 gültig.

Diese Schüler waren bei der Begehung der Jury im Einsatz und freuten sich über die Auszeichnung. Oben von links: Rene Beyen, Sean Weekes, Kevin Beydogan, Jonas Crämer, Marek Siemering, Maren Adams, Lena Heyen, mitte von links: Nico Blanken, Katharina Schoon, Jasmin Franzen, Antje Seehusen, Janine Bruns, Hatijge Proni, unten von links: Hannah Kehne, Neele Breuer. Es fehlen: Sara Heits, Meijrem Proni, Lena Marshall, Ole Gronewold, Franziska Fecht, Manuel Behrends und Tobias Heyen.


Die fünfköpfige Jury der Region Aurich mit ihrem Vorsitzenden Thorsten Tooren war an der KGS zu Gast, um sich aus erster Hand über die Projekte und Ergebnisse der Aktion zu informieren. Die Aktionsgemeinschaft ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern in Weser-Ems in Zusammenarbeit mit der Abteilung Osnabrück der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

Mit der Aktion sollen nicht nur Schulen für die Unterstützung ihrer Schüler bei der Berufsorientierung ausgezeichnet werden. Genauso geht es darum, erfolgreiche Modelle bekannt zu machen, sodass andere Schulen auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.

Gelungene Konzepte im Bereich der Berufsorientierung hat auch die KGS Großefehn entwickelt. Es gibt eine Streitschlichter-AG, eine Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen in Aurich sowie eine Zusammenarbeit mit der Firma Schilling und der Firma Allerhand, bei der Schüler praktisch arbeiten können. Die Ergebnisse wie zum Beispiel eine Ausstellungsvitrine oder ein Rednerpult beeindruckten die Jury. Die Umgestaltung des Schulhofes Ost und eine KGS-Schülerfirma, die Schreibwaren verkauft und alles selbst organisiert, gehören ebenfalls zum Konzept.

„Es ist wichtig, dass Schüler frühzeitig erkennen, welche Berufe zu ihren Fähigkeiten und Interessen passen. Das fällt ihnen umso leichter, je mehr sie von ihren Schulen unterstützt werden“, hieß es bei der Präsentation. Neben der KGS-Schulleitung erläuterten die beteiligten Lehrkräfte Christel Dikty, Geert Köllmann, Hendrik Grote, Jörg Richter Sandy Meinecke, die Sozialpädagoging Ursula Espeloer sowie Hans-Jürgen Sträter von der Stiftung Boje zusammen mit aktuellen, aber auch ehemaligen Schülern der KGS Großefehn ihre Arbeit.

 

 

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