Schüler putzten den Schulhof heraus
Zwölf Zertifikate verliehen - KGS profitiert von der Arbeit


Großefehn – Die KGS Großefehn hat ihr vierteiliges Projekt „Gestaltung des Osthofes“ erfolgreich abgeschlossen. Am vergangenen Freitag erhielten zwölf Hauptschüler des Jahrgangs neun von der Kreishandwerkerschaft Leer Zertifikate für gute Arbeit und viel Engagement. Sie haben den Schulhof durch mehrere Arbeitseinsätze attraktiver gemacht und dabei gleichzeitig etwas zur Berufsorientierung gelernt.
Die KGS hatte sich vorgenommen, den Osthof attraktiver zu machen. Die erste größere Aktion im vergangenen Jahr war ein selbst gebautes Holzhaus. Das geschah unter fachkundiger Anleitung. Außerdem malten die Schüler im Laufe der Zeit einen Parcours für die Mofa-AG aufs Pflaster, bauten ein Carport für die Müllcontainer und renovierten das Holzhaus. Hinzu kamen weitere Pflege- und Verschönerungsarbeiten auf dem Osthof.

Daumen hoch: Ein Mädchen und elf Jungen haben Zertifikate als Anerkennung für ihre Arbeit bekommen. Unter anderem haben sie sich um das Holzhaus (im Hintergrund) gekümmert, in dem unter anderem Spielgeräte für KGS-Schüler untergebracht sind. Über den Erfolg freuten sich auch Sponsoren und Vertreter beteiligter Organisationen.


Als Anerkennung überreichten Rolf Konjer und Gerd Veentjer von der Kreishandwerkerschaft den Schülern Urkunden, die ihnen handwerkliche Fähigkeiten und Einsatzbereitschaft bescheinigen. „Das macht sich bei Bewerbungen immer gut“, sagte Ursula Espeloer als eine der KGS-Verantwortlichen.
Konjer stellte gute berufliche Perspektiven in Aussicht. „Unsere 500 Betriebe brauchen gute Handwerker und suchen immer welche“, sagte er. Ute Jetses von der Agenur für Arbeit will die Schulabgänger beruflich beraten und helfen, damit sie für sich das Richtige finden.
Das längerfristig angelegte Projekt war nicht kostenlos. Die Agentur, der KGS-Förderverein und die Stiftung Boje haben ihren finanziellen Teil dazu beigetragen. Umgesetzt wurde die Gestaltung des Osthofes im Rahmen der „Vertieften Berufsorientierung“, die an der KGS eine große Rolle spielt. Es geht darum, den Schülern kurz vor dem Abschluss bei der Berufswahl Unterstützung zu bieten. Sie sollen unter anderem lernen, Entscheidungen zu treffen, im Team zu arbeiten und ihre Kenntnisse zu vertiefen.
Lobend äußerte sich KGS-Lehrer Wolfgang Wojak zum Engagement der zwölf Teilnehmer. „Sie waren voll motiviert und haben die Vorgaben der Kreishandwerkerschaft gut umgesetzt. Dabei hat man gesehen, wie wichtig Praxis ist“, meinte Wojak. Einig waren sich Organisatoren und Schüler in der Bewertung des Projekt-Ergebnisses: „Der Osthof ist sehr attraktiv geworden.“

Zurück zur Übersicht